Website für Gebäudereinigung: für Auftraggeber und Bewerber
Eine Reinigungsfirma hat online zwei Zielgruppen: Auftraggeber, die „büroreinigung kosten“ oder „treppenhausreinigung kosten pro mieter“ suchen, und Menschen, die Arbeit suchen. Beide sollten auf der Website schnell finden, was sie brauchen.
Stand: · Bora Anılan, Novexa Studio
So suchen Auftraggeber und Bewerber
Diese Vorschläge macht Google in Deutschland zu Suchen rund um Gebäudereinigung:
- büroreinigung kosten pro qm
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- treppenhausreinigung kosten pro mieter
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Leistungen nach Objektart ordnen
Auftraggeber denken in Objekten, nicht in Reinigungsarten: Die Hausverwaltung sucht eine Treppenhausreinigung, die Praxis eine Praxisreinigung, der Bauträger die Bauendreinigung. Ordnen Sie die Website danach:
| Seite | Zielgruppe | Was darauf gehört |
|---|---|---|
| Büro- und Unterhaltsreinigung | Unternehmen, Büros | Intervalle, Reinigung außerhalb der Bürozeiten, Leistungsverzeichnis |
| Treppenhausreinigung | Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften | Abrechnung pro Objekt oder Einheit, Vertretung bei Ausfall |
| Praxisreinigung | Arzt- und Therapiepraxen | Reinigung nach Praxisschluss, Umgang mit Hygienevorgaben der Praxis |
| Glas- und Fensterreinigung | Gewerbe und Privat | Höhen, Hilfsmittel, Intervalle |
| Grund- und Bauendreinigung | Bauträger, Vermieter, Privat | Ablauf, Termine nach den Gewerken, Abnahme |
Preisanfragen: was Auftraggeber wissen wollen
Suchanfragen wie „büroreinigung kosten pro qm“ oder „treppenhausreinigung kosten pro mieter“ zeigen, in welchen Einheiten Kunden denken. Feste Preise sind selten sinnvoll, die Rechengrundlage lässt sich aber erklären:
- Abrechnung nach Fläche, nach Stunden oder als Pauschale – und wann welches Modell passt.
- Was die Kosten treibt: Intervall, Bodenbeläge, Anzahl der Sanitärräume, Reinigungszeiten.
- Welche Angaben Sie für ein Angebot brauchen: Fläche, Raumarten, gewünschtes Intervall, Fotos oder Grundriss.
Ein kurzer Abschnitt „Was ist Unterhaltsreinigung?“ beantwortet eine Frage, die Google ausdrücklich vorschlägt – und erklärt Neukunden gleich Ihr wichtigstes Produkt.
Die Karriereseite ist kein Nebenschauplatz
Wer „gebäudereinigung in der nähe“ eintippt, bekommt „jobs“ und „minijob“ vorgeschlagen. Ein Teil der Suchenden sind also Bewerber. Eine Karriereseite mit konkreten Angaben erleichtert die Personalsuche:
- Arbeitszeiten – früh, abends, am Wochenende – und Einsatzorte.
- Beschäftigungsarten: Vollzeit, Teilzeit, Minijob.
- Einen einfachen Bewerbungsweg, zum Beispiel per Telefon oder kurzer E-Mail.
- Welche Sprachen im Team gesprochen werden, wenn das Bewerbern hilft.
Vertrauen bei Gewerbekunden
- Referenzobjekte nennen – mit Zustimmung der Auftraggeber.
- Versicherungsschutz und Schlüsselverwaltung erklären: Wer hat Zugang, und wie wird das dokumentiert?
- Ansprechpartner mit Namen und Foto statt einer anonymen Sammeladresse.
- Zertifizierungen nur nennen, wenn sie aktuell sind.
Gebäudereiniger ist ein zulassungsfreies Handwerk (Anlage B1 der Handwerksordnung); der Meisterbrief ist freiwillig. Wer ihn hat, kann ihn als Qualitätsmerkmal zeigen.
Häufige Fragen
Sollte eine Reinigungsfirma Preise veröffentlichen?
Feste Preise selten, die Rechengrundlage schon: nach Fläche, Stunde oder Pauschale – und welche Angaben Sie für ein Angebot brauchen. Das spart beiden Seiten Rückfragen.
Brauchen wir eine Seite für Privatkunden?
Nur, wenn Sie Privatkunden wirklich bedienen wollen. Grund- und Fensterreinigung werden auch privat gesucht; wer sich auf Gewerbe konzentriert, sagt das auf der Website deutlich.
Was gehört auf die Karriereseite?
Arbeitszeiten, Einsatzorte, Beschäftigungsart und ein einfacher Bewerbungsweg. Allgemeine Sätze über ein „tolles Team“ ersetzen diese Angaben nicht.
Brauchen wir ein Kontaktformular?
Nicht zwingend. E-Mail-Adresse und Telefonnummer reichen, ergänzt um den Hinweis, welche Angaben Sie für ein Angebot brauchen.