Website für Fliesenleger: Preise erklären, Abdichtung zeigen

Kaum ein Gewerk wird so stur über den Quadratmeterpreis verglichen wie das Fliesenlegerhandwerk – und kaum eines hat so viel Arbeit, die man hinterher nicht mehr sieht. Genau daraus entsteht die Aufgabe für die Website: den Preis einordnen und zeigen, was unter der Fliese passiert.

Stand: · Bora Anılan, Novexa Studio

So suchen Kunden nach einem Fliesenleger

Diese Vorschläge macht Google in Deutschland rund um Fliesenarbeiten. Der Preis pro Quadratmeter dominiert – und in mehreren Varianten taucht die Frage auf, ob Material enthalten ist:

  • fliesen verlegen lassen kosten pro qm
  • fliesenleger kosten pro qm
  • fliesenleger kosten ohne material
  • fliesen verlegen preis pro m2 ohne material
  • fliesenleger kosten pro stunde
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  • badsanierung kosten
  • badsanierung aus einer hand
  • dusche abdichten nachträglich
  • silikonfugen dusche erneuern
  • silikonfugen firma in der nähe
Vorschläge der Google-Suche (Deutsch, Deutschland), abgerufen im September 2026. Sie zeigen, was häufig gesucht wird – nicht, wie oft.

Der Quadratmeterpreis: erklären statt ausweichen

Wer den Preis verschweigt, wird trotzdem verglichen – nur mit fremden Zahlen. Besser ist eine Seite, die die Rechnung offenlegt:

  • Mit oder ohne Material. Google schlägt beide Varianten vor, also gehören beide auf die Seite. Sagen Sie, ob Sie Fliesen beschaffen, ob Kunden sie selbst kaufen können und wer dann für Bruch und Nachlieferung geradesteht.
  • Was den Preis pro Quadratmeter verschiebt: Format der Fliese, Verlegemuster, Untergrund, Anzahl der Schnitte, Raumgröße. Ein Bad mit 6 Quadratmetern und zwanzig Ecken ist teurer pro Quadratmeter als ein Flur mit 30.
  • Was nicht im Quadratmeterpreis steckt: Abbruch der alten Fliesen, Entsorgung, Untergrundvorbereitung, Abdichtung, Silikonarbeiten. Eine kurze Liste „Nicht enthalten“ verhindert die unangenehme Stelle im Abnahmegespräch.
  • Kleinaufträge. Sagen Sie, ob Sie unter einer bestimmten Größe arbeiten und ob es dafür eine Mindestpauschale gibt. Das spart Ihnen Anrufe, die ohnehin zu nichts führen.

Abdichtung: die Arbeit, die niemand sieht

Die Abdichtung von Innenräumen ist in der DIN 18534 geregelt. Die Norm ordnet Flächen Wassereinwirkungsklassen zu – von W0-I bis W3-I. Der Boden einer bodengleichen Dusche im privaten Bad liegt bei W2-I, Duschanlagen in Sport- und Gewerbebauten bei W3-I. Ab W2-I sind nur noch feuchtigkeitsunempfindliche Untergründe zulässig. Wo im Bad genau die Grenze zwischen den Klassen verläuft, ist eine Planungsentscheidung, die vor dem ersten Kleber fällt – und deshalb dokumentiert gehört.

Für Kunden ist das unsichtbar – und genau deshalb eines der wenigen echten Unterscheidungsmerkmale, die eine Fliesenleger-Website zeigen kann. Was darauf gehört:

  • Bilder vom Verbundabdichtung-Aufbau, bevor gefliest wurde. Ein Foto der rot oder blau gestrichenen Fläche mit Dichtband in der Ecke erklärt mehr als drei Absätze.
  • Ein Satz dazu, dass Sie die Wassereinwirkungsklasse vor der Ausführung festlegen und dokumentieren.
  • Der Hinweis, was bei „dusche abdichten nachträglich“ wirklich möglich ist – und was nicht, ohne die Fliesen zu öffnen. Diese Suche kommt von Menschen mit einem Schaden, die auf eine einfache Lösung hoffen.

Silikonfugen sind Wartungsfugen – sagen Sie es vorher

Elastische Fugen in Bad und Dusche sind nach den Merkblättern des Industrieverbands Dichtstoffe Wartungsfugen: Sie müssen regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf erneuert werden. Ein gerissenes Silikon nach zwei Jahren ist deshalb in der Regel kein Mangel – vorausgesetzt, der Kunde wurde darauf hingewiesen. Ohne Hinweis sieht die Sache anders aus.

  • Ein kurzer Abschnitt auf der Website erklärt den Unterschied zwischen einer Verfugung mit Fugenmörtel und einer elastischen Anschlussfuge.
  • Dazu die Empfehlung, wie oft kontrolliert werden sollte und woran man eine schadhafte Fuge erkennt.
  • Und ein Angebot: Fugenerneuerung als eigene, kleine Leistung. „silikonfugen firma in der nähe“ und „silikonfugen dusche erneuern“ werden gesucht – das sind Aufträge, die viele Betriebe gar nicht erst sichtbar machen.
  • Auf der Website erklären ersetzt den Hinweis im Angebot nicht. Was Sie schriftlich vereinbart haben, zählt – die Website bereitet das Gespräch nur vor.

Meisterpflicht und Bad aus einer Hand

Das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk ist seit dem 14. Februar 2020 wieder ein zulassungspflichtiges Handwerk und steht in Anlage A der Handwerksordnung. Betriebe, die vorher selbstständig tätig waren, genießen Bestandsschutz. Beides ist eine Information wert: Wer den Meisterbrief hat, zeigt ihn – wer unter Bestandsschutz arbeitet, hat nichts zu verbergen und kann seine Jahre im Handwerk nennen.

„badsanierung aus einer hand“ ist eine der meistgesuchten Varianten. Wenn Sie mit einem Sanitär- und einem Elektrobetrieb fest zusammenarbeiten, ist das eine eigene Seite wert: wer was macht, wer die Termine koordiniert, wie lange das Bad nicht nutzbar ist und wer die Ansprechperson für den Kunden ist.

Häufige Fragen

Soll ich Quadratmeterpreise auf die Website schreiben?

Eine Spanne ja, einen Festpreis nein. Danach wird ausdrücklich gesucht, und eine Spanne mit Erklärung ist besser als der Preis eines Portals, an dem Sie dann gemessen werden. Wichtig ist die Liste dessen, was nicht enthalten ist.

Wie zeige ich Qualität, wenn man das Ergebnis nicht von billiger Arbeit unterscheidet?

Über die Zwischenschritte: Untergrundvorbereitung, Abdichtung, Dichtbänder in den Ecken, Gefälle zur Ablaufrinne. Fotos aus der Bauphase zeigen genau die Arbeit, die den Preisunterschied ausmacht und die auf dem fertigen Bild unsichtbar ist.

Lohnt sich eine Seite für kleine Aufträge wie Fugenerneuerung?

Ja. Solche Suchen sind konkret und wenig umkämpft, und aus einer erneuerten Duschfuge wird oft zwei Jahre später die Badsanierung. Schreiben Sie dazu, ob Sie solche Aufträge nur im Umkreis oder nur in Verbindung mit anderen Arbeiten annehmen.

Was gehört in die Referenzen eines Fliesenlegers?

Raumart, Fliesenformat, Verlegemuster und Bauzeit – und mindestens ein Bild vor dem Verfliesen. Fragen Sie die Eigentümer vorher, ob Sie das Bad zeigen dürfen; eine Zeile im Auftrag reicht dafür.

Quellen

Eine Website für Ihren Betrieb – zum Festpreis

Ab 990 € netto, ohne Abo, abgestimmt schriftlich per E-Mail auf Deutsch. Die fertige Website gehört Ihnen.